4 Faktoren für mehr Resilienz

 

 

"Die Überlebenschancen der Menschheit

waren wesentlich besser,

als wir noch wehrlos gegenüber Tigern waren,

als sie heute sind, wo wir wehrlos gegen

uns selbst geworden sind."

 
(Arnold J. Toynbee, 1889-1975

Britischer Historiker und Philosoph)

 

 

 

In meinem letzten Newsletter habe ich über „Unser verflixtes Denken“ geschrieben und wie sehr unser Denken unser (Er-) Leben bestimmt. Mentale Stärke ist eine Form von Resilienz, die wir gerade jetzt gut gebrauchen könnten. Corona hat uns aus unserer gewohnten Hängematte geworfen und 12 Monate später fragen sich immer mehr Menschen:
„Wie soll ich das nur durchhalten, Monat für Monat, wenn nichts vorwärts geht? Wann werde ich jemals wieder zur Normalität zurückkehren?“

 

Wenn Sie sich das Gleiche fragen - hier ist meine Antwort: Das werden Sie nicht mehr!

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Unser verflixtes Denken

„Die meisten Schatten in unserem Leben rühren daher,

dass wir uns selbst in der Sonne stehen“

Ralph Waldo Emerson

 

 

 Okay, 2020 liegt hinter uns - aber wenn wir geglaubt haben, dass jetzt alles anders wird, dann haben wir uns wohl geirrt! Im Moment scheinen wir uns am Rande des Chaos zu befinden. Aber während wir darauf warten, dass sich die globalen Bedingungen beruhigen, gibt es etwas, das wir tun können - genau jetzt:

Wir können unser Denken ändern!

 

Mentale Stärke ist unglaublich wichtig. Sie ist es, die uns letztlich das Leben meistern lässt. Aber das lernen wir nicht in der Schule. Achten Sie daher auf Ihren Geist und die Art und Weise, wie Sie mit sich selbst sprechen. Achten Sie auf die Geschichten, die Sie sich und anderen (über sich) erzählen. Achten Sie darauf, wodurch Sie sich immer wieder in den Strudel von Ärger und Verzweiflung hineinziehen lassen.

Alles was wir jemals erleben und fühlen, formt sich nämlich aus unseren Gedanken.

 

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Managen Sie noch oder führen Sie schon?

"Die Aufgabe einer Führungskraft ist es, die Mitarbeiter zu unterstützen, nicht umgekehrt, und das beginnt damit, dass sie zu ihnen gehört."

Bill Hewlett and David Packard,
„The HP Way“, 1996

 

 

Alle schreiben über Corona. Ich diesmal nicht - zumindest nicht direkt.


Vielmehr möchte ich hier über eine Wirkung, eine ganz besondere Herausforderung dieser Krise schreiben:

 

 

Einerseits treibt Corona die Modernisierung der Arbeitswelt voran, andererseits scheint das Bedürfnis nach Sicherheit hierarchische Führungsstile wieder zu begünstigen...

 

Was für einen Führungsstil braucht es also - nicht nur in der Krise?

Braucht es autoritäres Auftreten? Heldentum? Superwoman? Oder muss eine Krise im Wesentlichen nur „gemanaged“ werden? Und was ist mit demokratischen Prinzipien?

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Die Welle reiten lernen...

"Nicht die Krise ist das Problem, sondern

unsere zunächst nicht vorhandene Kompetenz,

damit umzugehen!"

- Anja Gerber-Oehlmann

 

Wenn dieses Jahr 2020 nicht das seltsamste Jahr ist, dass wir in den letzten 50 Jahren erlebt haben, dann weiß ich auch nicht!

 Wann immer ich die Nachrichten anschalte oder meine News-App ansehe, frage ich mich:

„Welche neue Hölle öffnet sich wohl mit den heutigen Schlagzeilen?“

 

Die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und politischen Probleme scheinen immer größer zu werden auf der Welt! Und das Beunruhigende ist, dass niemand weiß, was als Nächstes passieren wird. Als ob man im Strudel einer Flutwelle leben würde... und darin hilflos herumgewirbelt wird. Für Momente, vielleicht für Tage sehen wir blauen Himmel. Dann scheint alles in Ordnung. Doch schon mit der nächsten Eilmeldung oder Verordnung drohen wir erneut in die Tiefe gedrückt zu werden.

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Warum Change Management? .... geht doch auch so, oder?

"Wenn Sie etwas wirklich verstehen wollen,

versuchen Sie, es zu ändern."

 - Kurt Lewin

 

In diesem Jahr hat die Pandemie sicherlich mehr Fragen zum Thema Veränderung aufgeworfen als jemals zuvor.

 

Alle meine Kunden haben angefangen, alte Konzepte über den Haufen zu werfen und sich mehr oder weniger freiwillig für modernere Arbeitsmöglichkeiten zu öffnen (Stichwort: Home Office und Digitalisierung).

 In einem nächsten Schritt wurden dann ad hoc Änderungen und Umstrukturierungen draufgesattelt.


Ohne große Ankündigungen wurden quasi über Nacht Management Teams umgestellt, Mitarbeiter entlassen und bis dahin funktionierende Arbeitsprozesse durch „agile Teams“ oder „Wissens-Pools“ ersetzt.

 

Als Coach und Change-Beraterin frage ich mich natürlich, kann dieser Change-Aktionismus funktionieren? Denn laut Studien, scheitern Veränderungsprojekte ohnehin in 80% aller Fälle.

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Das Virus als Game Changer?

"Manche Veränderungen scheinen

auf den ersten Blick negativ zu sein,

aber sie schaffen Platz für neue Dinge!"

Eckhardt Tolle

 

 

In diesem turbulenten Jahr 2020 wurde unser aller Leben erschüttert. Ich höre viele Menschen sagen: "Wann werden die Dinge wieder normal laufen? Ich will mein Leben zurück!“

 

Aber wollen wir das wirklich?

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Wie wir uns in Wahrheit Stress machen

6 Thesen, wie wir uns Stress machen
 Viele Menschen fühlen sich aufgrund der ungewohnten Pandemie-Situation gestresst. Und scheinbar sind es die äußeren Faktoren, die Schuld daran sind.
Aber Stress entsteht in erster Linie durch unsere stressigen Gedanken und Glaubenssätzen: "Ich muss es schaffen! Ich hab soviel zu tun! Ich muss mich beeilen! Ich darf keine Fehler machen! Was sollen die anderen denken..?!" etc.

Vor allem diese Gedanken machen uns Druck und geben uns das Gefühl, mit der (ungewohnten) Situation nicht fertig zu werden. Die Folgen sind Anspannung, Schlaf-losigkeit, Gereiztheit, Unruhe, Streit - und Fehler!


Hier kommen 6 Thesen,  wie wir uns Stress machen:

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Welcher Stresstyp sind Sie?

"Stress entsteht im Kopf,

 Entspannung auch..."

 

Angst, Schmerzen, Lärm, Streit, Kampf, Überforderung, Erwartungen, Druck - all das löst Stress aus.

Das hat jeder schon erlebt. Aber wollen Sie, dass es so bleibt? Wollen Sie Ihr Leben lang Ihren Stress erleben?

Wenn Ihre Antwort Nein ist, dann sollten Sie Ihre Faktoren kennenlernen, die bei Ihnen Stress auslösen. Sie wissen doch: Nur wer seinen Gegner kennt, kann ihn besiegen.

Jeder Mensch hat andere Faktoren, die bei ihm

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Sieben Schritte, die in der Krise helfen

"Krise ist ein produktiver Zustand.

Man muss ihr nur den Beigeschmack

der Katastrophe nehmen!" 

Max Frisch

 

 

„Krisen kommen immer dann, wenn man sie nicht gebrauchen kann“, sagte neulich ein Bekannter zu mir.


Stimmt! Wann kann man es schon gebrauchen, aus seiner Komfortzone geworfen zu werden, seine Bequemlichkeiten aufzugeben oder seine Gewohnheiten ändern zu müssen?

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Zündstoff Kritik

Normalerweise spreche ich ja eher über Führungsthemen in der Wirtschaft, aber heute geht es mal um Führungskräfte in der Politik.
In den letzten Tagen und Wochen hat vor allem ein Video von sich reden gemacht: Rezo’s Abrechnung mit der CDU, in der er darlegt, wie die CDU in den letzten Jahren gewirtschaftet hat und vor allem, wie wenig und kontraproduktiv sie sich um Umweltbelange gekümmert hat. Das alles sehr genau belegt mit Fakten und Quellennachweisen.
Dass dieses Video so kurz vor den Europawahlen für viel Zündstoff gesorgt hat, liegt auf der Hand.

 

 

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Führungskräfte sollten arbeitslos sein! - oder die Kunst des Delegierens Teil 2

Delegieren Sie gerne?

Wenn nicht, dann sind Sie in bester Gesellschaft.

Den meisten Führungskräften fällt es nämlich schwer, abzugeben, auch wenn der Schreibtisch sich schon unter der Arbeitslast „biegt“.

Aber genau wie ein Löwe, der sein Rudel für sich jagen lässt und dafür andere Aufgaben übernimmt, sollten Sie sich überlegen, wie Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter besser nutzen könnten, anstatt alles selber zu machen.

 

Erfahren Sie im zweiten Teil "Die Kunst des Delegierens",  woran es liegt, dass uns delegieren so schwer fällt und was Sie tun können, um die Arbeit besser zu verteilen.

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Führungskräfte brauchen mehr Freizeit! - oder die Kunst des Delegierens Teil 1

Ein typisches Szenario: Die Arbeit stapelt sich auf dem Schreibtisch, Ihr E-Mail-Account quillt über und Ihre To-Do-Listen verlangen nach 48-Stunden-Tagen.

 

Da bleibt eigentlich nur eines: Abgeben. Delegieren.

 

Doch so einfach das klingt, so schwer fällt es vielen Führungskräften.

 

Sie scheinen sich an ihre Arbeit regelrecht zu klammern

und begehen damit einen der vielleicht größten

3-fach-Fehler, den eine Führungskraft begehen kann:

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Survival Kit für neue Chefs - 7 Tipps, die das Überleben sichern

Der Jahreswechsel markiert wie keine andere Zeit den Beginn von etwas Neuem – nicht nur kalendarisch. Für Viele bedeutet der Jahresbeginn auch berufliche Veränderung: ein neues Projekt, eine neue Abteilung oder gleich ein neues Unternehmen.

Führungskräfte, die jetzt in den Chefsessel wechseln, tauschen Vertrautes gegen Unbekanntes.


Das bedeutet, die Kultur des Unternehmens, die Mikropolitik, die Machtverhältnisse und die ungeschriebenen Gesetze im Unternehmen müssen möglichst schnell durchdrungen werden.

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Werden Sie zum Elefanten-Flüsterer

Haben Sie Mitarbeiter, Kollegen oder Chefs, die Sie gerne ändern würden? Die Ihnen mit ihrem Verhalten das Leben schwer machen? Denen Sie schon x-mal gesagt haben, was sie bitte anders machen sollten?

 

Die schlechte Nachricht ist: Sie können andere Menschen nicht verändern. Sie können nur sich selbst ändern.

Das Einzige, was wir wirklich lernen könnten zu verändern (und zu kontrollieren) sind unsere eigenen Gedanken, Gefühle und damit unser Verhalten. 

Aber das ist so ähnlich als ob wir einen Elefanten beeinflussen wollten...

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