"Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen" Anaïs Nin
Versteckte Blockaden – oder wie komme ich auf die nächste Stufe des Erfolgs?
Die häufigste Frage, die mir in meinen Coachings gestellt wird lautet: „Wie kann ich meine Ziele erreichen und erfolgreicher sein?“
Die eigentliche Aussage dahinter ist jedoch häufig:
„Ich stecke fest und weiß nicht warum!“
Die Personaldirektorin eines internationalen, mittelständischen Unternehmens hat mir berichtet, dass sie so gut wie noch nie eine Führungskraft wegen fachlicher Inkompetenz entlassen habe.
Immer habe es sich bei betrieblichen Trennungen vor allem um mangelnde Sozialkompetenz gehandelt:
„Rechthaberei und Gerangel um Macht und Ansehen waren die Hauptgründe", so die Personaldirektorin. „Soziale Kompetenz wird in den oberen Riegen immer noch vernachlässigt."
Führung ohne Konflikte gibt es nicht, denn schließlich geht es darum, sich durchzusetzen.
Aber die einen machen das auf eine freundliche und verbindliche Art, die anderen dagegen nehmen keine
„Die meisten Schatten in unserem Leben rühren daher,
dass wir uns selbst in der Sonne stehen“
Ralph Waldo Emerson
Okay, 2020 liegt hinter uns - aber wenn wir geglaubt haben, dass jetzt alles anders wird, dann haben wir uns wohl geirrt! Im Moment scheinen wir uns am Rande des Chaos zu befinden. Aber während wir darauf warten, dass sich die globalen Bedingungen beruhigen, gibt es etwas, das wir tun können - genau jetzt:
Wir können unser Denken ändern!
Mentale Stärke ist unglaublich wichtig. Sie ist es, die uns letztlich das Leben meistern lässt. Aber das lernen wir nicht in der Schule. Achten Sie daher auf Ihren Geist und die Art und Weise, wie Sie mit sich selbst sprechen. Achten Sie auf die Geschichten, die Sie sich und anderen (über sich) erzählen. Achten Sie darauf, wodurch Sie sich immer wieder in den Strudel von Ärger und Verzweiflung hineinziehen lassen.
Alles was wir jemals erleben und fühlen, formt sich nämlich aus unseren Gedanken.
6 Thesen, wie wir uns Stress machen
Viele Menschen fühlen sich aufgrund der ungewohnten Pandemie-Situation gestresst. Und scheinbar sind es die äußeren Faktoren (die anderen), die Schuld daran sind.
Aber Stress entsteht in erster Linie durch unsere stressigen Gedanken und Glaubenssätzen:
"Ich muss es schaffen! Ich hab soviel zu tun! Ich muss mich beeilen! Ich darf keine Fehler machen! Was sollen die anderen denken..?!" Bis hin zu: "Was fällt dem ein? Der kann seinen Job nicht! In dieser Firma sind alle chaotisch, die Politiker spinnen doch, diese Welt ist einfach verrückt! Ich bin von lauter Idioten umgeben...!
Und diese Gedanken bewerten die Situation negativ ("... es ist furchbar, so sollte es nicht sein, die sind doch unfähig...) und wir machen uns Druck indem sie
uns das Gefühl geben, mit der (ungewohnten) Situation nicht fertig zu werden.
Die Folgen sind Stress: Anspannung, Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Unruhe, Streit, Unzufriedenheit - und Fehler!
Hier kommen 6 Thesen, warum und wie wir uns Stress machen:
"Stress entsteht im Kopf,
Entspannung auch..."
Angst, Schmerzen, Lärm, Streit, Kampf, Überforderung, Erwartungen, Druck - all das löst Stress aus.
Das hat jeder schon erlebt. Aber wollen Sie, dass es so bleibt? Wollen Sie Ihr Leben lang Ihren Stress erleben?
Wenn Ihre Antwort Nein ist, dann sollten Sie Ihre Faktoren kennenlernen, die bei Ihnen Stress auslösen. Sie wissen doch: Nur wer seinen Gegner kennt, kann ihn besiegen.
Jeder Mensch hat andere Faktoren, die bei ihm
Normalerweise spreche ich ja eher über Führungsthemen in der Wirtschaft, aber heute geht es mal um Führungskräfte in der Politik.
In den letzten Tagen und Wochen hat vor allem ein Video von sich reden gemacht: Rezo’s Abrechnung mit der CDU, in der er darlegt, wie
die CDU in den letzten Jahren gewirtschaftet hat und vor allem, wie wenig und kontraproduktiv sie sich um Umweltbelange gekümmert hat. Das alles sehr genau belegt mit Fakten und
Quellennachweisen.
Dass dieses Video so kurz vor den Europawahlen für viel Zündstoff gesorgt hat, liegt auf der Hand.
Geraten Sie auch hin und wieder in unangenehme Konfliktsituationen, in denen Sie nicht so recht verstehen, was da eigentlich gerade passiert?
Wenn Ihr Chef Sie z.B. aus nichtigem Anlass vor versammelter Mannschaft kritisiert? Oder Ihr ach so überlasteter Kollege Sie ständig um Hilfe bittet...? Oder die Kollegin sich immer einmischt und Ihnen gönnerhaft erklärt, wie es "richtig" geht?
Fühlen Sie sich dann vielleicht manipuliert? Steigen in Ihnen Gefühle wie Hilflosigkeit, Enttäuschung, Wut, Scham oder Ärger hoch?
„Zwei Juristen, drei Meinungen“ war ein geflügeltes Wort in meinem Studium.
Da wo es Menschen gibt, gibt es verschiedene Meinungen über ein und dieselbe Sache. Meinungsfreiheit bedeutet, auch andere Meinungen gelten lassen zu können, was aber vielen in Zeiten der Angst schwerfällt.
Meinungsverschiedenheiten sind noch keine Konflikte.
Daraus entstehen erst Konflikte, wenn die Beziehung zwischen den Menschen diese Differenzen nicht aushält. Wenn ich z.B. unbedingt recht haben muss oder den anderen mit seiner Ansicht abwerte und polemisch werde.
Leider scheint dieser polemische Stil heutzutage die Norm zu werden, wenn man sich die Medien anschaut.
Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir der Sache nicht
gewachsen sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass unsere Kraft
jedes Maß übersteigt.
Es ist unser Licht, das wir fürchten,
nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn,
dass ich brillant, großartig,
talentiert und wunderbar sein könnte?
Aber wer bist du denn,
dass du das nicht sein darfst?“
(Marianne Williamson)
Es gibt mindestens zwei bedeutende Zeiten in unserem Leben, in denen wir die Weichen stellen:
Einmal in unseren Mitt-Zwanzigern/Dreißigern, wenn wir uns für Ausbildung und oft auch für langfristige Beziehungen entscheiden und dann wieder in der Lebensmitte, wenn wir unsere Job- und oft
auch Partnerwahl hinterfragen, bzw. hinterfragt werden.
Den heutigen Tag möchte ich nutzen, um mit Ihnen das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Nehmen Sie etwas zum Schreiben zur Hand und machen Sie sich Notizen:
Indem wir einen Blick in die Vergangenheit werfen, können wir uns besser auf die Zukunft vorbereiten. Denn jede Situation bietet Gelegenheit, zu lernen.
Manchmal rufen die schmerzhaftesten Erfahrungen die größten und besten Veränderungen in unserem Leben hervor.